Priesterweihe Drucken

Die Gemeinschaft der Glaubenden braucht die verschiedensten Fähigkeiten und Dienste, um den Auftrag Jesu zu erfüllen. Besonders drei Weisungen des Neuen Testamentes verdeutlichen diesen Auftrag: "Tut dies zu meinem Gedächtnis!" (Lk 22,19) - "Macht alle Menschen zu meinen Jüngern" (Mt 28,19) - "Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein" (Mk 9,35). Alle in der Kirche sind aufgerufen und befähigt, diesen Auftrag zu verwirklichen. Besonders gilt er für jene, die ein kirchliches Amt übernommen haben.

Geistliche Berufe: Dienst in der Kirche, die geistlichen Zielen dienen: z.B. Priester, Diakone, Pastoralreferenten, Ordensleute.

Klerus (griechisch = Los, Anteil): Sammelbegriff für alle sakramental Geweihten: Diakone, Priester und Bischöfe.

priesterweihe

Bischof: Durch Weihe übertragener Dienst in der Kirche zur Leitung einer Ortskirche (Bistum) in der Nachfolge der Apostel. Er nimmt seinen Dienst als Glied des Bischofskollegiums in Einheit mit dem Papst wahr.

Priester: Dienst in der Kirche, der durch Weihe übertragen wird. Die Priesterweihe ist nicht wiederholbar und nicht widerrufbar. Auch die Laisierung eines Geweihten nimmt seine Weihe nicht zurück. Sie bedeutet lediglich eine Befreiung von den Rechten und Pflichten, die durch die Weihe übertragen wurden, auch vom Zölibat.

Diakon (griechisch = Diener): Dienst in der Kirche, der durch Weihe übertragen wird. Auch verheiratete Männer können zum Diakon geweiht werden.