Hallo aus dem Kinderdorf NEST in Indien! Drucken

Franziska, Josie, Kim

Seit dem 16. August dieses Jahres sind wir Teil des Kinderdorfes und haben so durch Zufall Rolf und Edith Lindemann getroffen, die unser Projekt für einen Monat besucht haben.

Wir, das sind Kim Behrning, Josie Streck und Franziska Struwe. Schon seit längerer Zeit hatten wir alle den Traum nach dem Abitur ein Jahr im Ausland zu verbringen. Der Reiz eine vollkommen neue Kultur kennenzulernen und auch der Wunsch den eigenen Horizont zu er- weitern und neue Menschen zu treffen trieb uns an.

Durch unsere Entsendeorganisation der Franziskanerinnen in Salzkotten in NRW haben wir uns auf den fünf Seminaren kennen gelernt und beschlossen gemeinsam für ein Jahr in Indien im NEST zu leben.

Das NEST ist ein Kinderheimprojekt, das derzeit circa 40 Kindern im Alter zwischen 3 und 14 Jahren, die entweder Halb- oder Vollwaise sind, ein neues Zuhause bietet.

Wir sind hier dafür verantwortlich die Kinder vormittags bei ihren Alltäglichkeiten zu unter- stützen, zum Beispiel beim Aufstehen, beim Waschen, beim sich für die Schule fertigmachen oder auch bei den Hausaufgaben. Zudem unterrichten wir die Kinder außerdem auch in Moral & Ethik, Sport und Deutsch. Zu unseren Aufgaben gehört es ebenfalls den Nachmittag durch entsprechendes Programm zu gestalten, wie zum Beispiel durch Sportveranstaltungen. Aber auch das Planen von großen Freizeitprojekten - beispielsweise eines Theaterstückes - fällt nun in unseren Aufgabenbereich.

Doch hauptsächlich werden wir als zusätzliche Ansprechperson für die Kinder gebraucht. Das Projekt an sich würde auch ohne unsere Anwesenheit funktionieren. Jedoch ist es für die Kin- der ein großes Plus jemanden zu finden, der ihnen hilft oder sich die Zeit nimmt, ihnen zuzu- hören, wenn die Hausmutter es gerade nicht kann. Also sind wir ganz damit beschäftigt, klei- nere Streite zu schlichten, Pflaster auszuteilen, Tränen zu trocknen und vor allen Dingen mit ihnen zu spielen.

Wir sind jetzt schon über einen Monat hier, und langsam kehrt der Alltag ein, aber trotzdem macht uns die Arbeit hier sehr viel Spaß. Besonders spannend ist es immer dann, wenn wir Besuch bekommen. Speziell aus Deutschland. Wie zum Beispiel Rolf und Edith, mit denen wir während ihres Aufenthaltes hier viel gesprochen und erzählt haben.

Wer im Verlaufe dieses Jahres noch mehr von unserer Arbeit im Nest oder von unserem Leben in Indien erfahren möchte, kann gerne einmal auf unserem Blog vorbeischauen: zudrittimnest.wordpress.com.